Biogas - eine ganz natürliche Energiequelle
In den nächsten 50 Jahren werden die Vorräte fossiler Brennstoffe aller Voraussicht nach zur Neige gehen. Wohin uns das Energieproblem noch führen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Deshalb ist es umso wichtiger, die Entwicklung alternativer Energien zu forcieren.An erster Stelle sei hier die Bioenergie genannt. Biogas entsteht durch den Ablauf natürlicher Prozesse und bietet den Menschen und der Natur fast ausschließlich Vorteile.
Eine Bioenergie ist das Biogas. Es stellt eine vollständig erneuerbare Energiequelle dar und beinhaltet zwischen 50 und 70% Methangas. Die Planung und Konstruktion von Biogasanlagen ist mit keinen Risiken verbunden. Die Funktionsweise einer Biogasanlage zielt darauf ab, organische Stoffe zu vergären. Bei der Vergärung entsteht Biogas. Insbesondere in der Lebensmittelindustrie und in der Landwirtschaft fallen Abfälle an, die zur Gewinnung von Bioenergie genutzt werden können, ebenso bei der Agrarindustrie und der kommunalen Entsorgung. Die Vergärung dieser organischen Stoffe wird durch Zugabe von Gülle weiter optimiert. Aufgrund dieser äußeren Gegebenheiten bietet sich das Betreiben einer Biogasanlage zur Gewinnung von Biogas vorwiegend in ländlichen Gebieten an, da – als einziger Negativfaktor – mitunter mit einer erheblichen Geruchsbelästigung für die Anwohner gerechnet werden muss.
Biogas wird vornehmlich zum Betrieb gasbetriebener Geräte und Anlagen verwendet. Dazu gehören in erster Linie Gasgeräte und Maschinen. Biogas kann zudem zur Wärmegewinnung genutzt werden, so zum Beispiel in einem Blockheizkraftwerk durch Kraft-Wärme-Kopplung. Dazu müssen Diesel- und Benzinmotoren, die einen Stromgenerator betreiben, entsprechend umgebaut werden. Generatoren produzieren prinzipiell (erwärmte) Abluft. Als Heizwärme kann diese Abluft dann in Betrieben und Haushalten genutzt werden.
Biogas zu verdichten, um damit LKWs zu betreiben, lohnt sich derzeit noch nicht.
